In Camsols Büro kann man einen jungen Designer entdecken, der mit Laserfokus an einer mobilen App-Oberfläche feilt. Jubal Prospere sitzt an seinem Schreibtisch mit Figma-Designs auf dem einen Bildschirm und Flutter-Code auf dem anderen - er verbindet Kreativität und Code, ohne einen Takt zu verpassen. Gerne verbringt er einen ganzen Nachmittag damit, eine Farbpalette oder eine Button-Animation zu perfektionieren, und rundet den Tag dann mit einem Marcus-Aurelius-Zitat beim Kaffee ab.
Vom Code zum Design: die ersten Schritte
Jubals Tech-Reise begann in der Zentralregion Kameruns, wo er 2022 seinen BSc in Softwaretechnik abschloss. Schon als Student zog es ihn dazu, Dinge zu bauen, die Menschen tatsächlich nutzen würden. Während eines Sommerpraktikums entwickelte er eine Flutter-basierte Gesundheits-App, die Patienten und Ärzte miteinander verbindet - und gestaltete die Benutzeroberfläche gleich selbst. Dieses frühe Projekt lehrte ihn eine Lektion, die er nie vergaß: Sauberer Code ist wichtig, aber das Nutzererlebnis ebenso.
Seine ersten Monate bei Camsol warfen ihn direkt ins kalte Wasser mit onEco, einer Nachhaltigkeits-Webplattform. Er wurde damit beauftragt, eine bestehende Website per „Reverse Engineering” zu analysieren und ihr Design zu verbessern. Von dort wechselte Jubal zu Sajent Club - man stelle sich eine Mischung aus Tinder und Instagram vor, aber für Schmuck-Shopping. Jubal leitete die Flutter-Entwicklung der mobilen App und arbeitete auch am Design, um sicherzustellen, dass alles auf jedem Bildschirm flüssig lief und ansprechend aussah.
Vielfältige Projekte meistern
Wenn Sajent Club Jubals Gespür für Frontend-Entwicklung zeigte, offenbarte GasVisor sein Talent für ganz andere Problemstellungen. GasVisor ist eine IoT-gestützte Plattform für smartes CO2-Management. Als Teil von Camsols GasVisor-Team entwarf und entwickelte Jubal die Benutzeroberflächen sowohl für die mobile als auch die Web-Anwendung. Seine Arbeit half GasVisor dabei, „analoges Chaos” in ein intuitives digitales System zu verwandeln.
Zuletzt war Jubal als UI/UX-Designer und faktischer Produktmanager für ProFundra tätig: eine Online-Plattform, die Fundraising vereinfacht, indem sie Spender mit geprüften Social-Impact-Projekten zusammenbringt. Jubal hat ProFundras Look and Feel von Grund auf mitgeprägt - vom Aufbau des Design-Systems über die Erstellung von Wireframes bis hin zur Sicherstellung, dass jeder Screen genauso intuitiv wie ansprechend ist.
Auge fürs Detail und Hunger nach Wachstum
Was Jubal auszeichnet, ist die mühelose Art, mit der er technische Kompetenz und Designgespür vereint. Er schreibt Flutter-Code mit derselben Sorgfalt, mit der er Figma-Mockups entwirft. Kollegen wissen, dass sie ihm ein Feature von Anfang bis Ende anvertrauen können - er kann morgens einen User Flow skizzieren und abends eine funktionsfähige Demo präsentieren.
Trotz seines bereits beeindruckenden Lebenslaufs absolviert Jubal derzeit einen berufsbegleitenden Master in Data Science. Er ist überzeugt, dass die Durchbrüche von morgen dort passieren, wo Design, Daten und KI aufeinandertreffen - und er will mittendrin dabei sein.
Leben jenseits des Bildschirms
An Wochenenden findet man ihn oft auf dem Basketballplatz mit Freunden. Das Fitnessstudio ist seine tägliche Zen-Zone. Und wenn man ihn in einer Pause erwischt, liest er vielleicht gerade die Selbstbetrachtungen von Marcus Aurelius oder schaut einen inspirierenden Vortrag. Trotz seiner modernen Fähigkeiten und seines globalen Blickwinkels bleibt Jubal seinen kamerunischen Wurzeln treu. Er lässt sich keine Gelegenheit entgehen, Okok Sucré zu genießen - einen traditionellen süßen Eintopf aus Spinat und Erdnüssen, der in seiner Heimat genauso beliebt wie im Ausland schwer zu finden ist.
In Jubal Prospere vereint Camsol das Beste aus vielen Welten in einer Person - ein scharfes Designerauge, ernstzunehmende philosophische Tiefe und eine Schwäche für heimatliche Genüsse, alles in einem.